Alpen - Blaueisgletscher

WieseBlaueishütte und Blaueisgletscher

Aufstieg zum nördlichsten Gletscher der Alpen – Höhenunterschied ca. 1200m

Der Aufstieg zur Blaueishütte und dem gleichnamigen Gletscher führt innerhalb kürzester Zeit in einen Bereich, der normal nur Hochgebirgswanderern vorbehalten ist. Mit dem Blaueis rücken wir einem kleinen, aber nicht unbedingt harmlosen Gletscher ganz dicht auf den Leib.

Für den Aufstieg haben wir uns einen der heißesten Tage ausgesucht. Der Beginn ist harmlos: Vom Hintersee aus führt eine schattige Forststraße in sanften Kurven zur Schärtenalm (im Sommer bewirtschaftet). Die lockt mit atemberaubender Talsicht und einer üppigen Speisekarte zu einer ersten Pause.

Von dort kraxeln wir auf einem kleinen Steig an der Westseite des Steinbergs unter bei 33 Grad im Schatten aufwärts – wenig Schatten, dafür berauschende Aussicht.

Bergbrunnen


Nach dieser Strapaze haben wir uns eine weitere Pause verdient: auf der Blaueishütte (Übernachtung möglich, Anfang Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet) genießen wir Almdudler und Buttermilch

Von hier führt der Weg zunächst leicht, dann extrem steil ansteigend über ein Geröllfeld zum Blaueisgletscher. Angesichts der immer weiter abschmelzenden Gletscherzunge führt der Aufstieg von Jahr zu Jahr höher. Bergauflaufen auf Geröll geht so: zwei Schritte vorgehen, eineinhalb Schritt zurückrutschen. Nach dem Weg in sengender Hitze ist die Kühlschranktemperatur in der direkten Umgebung des Gletschers eine Erholung – und die Aussicht ins Tal gigantisch.

Wir kehren auf dem Anstiegsweg zurück – was keineswegs langweilig ist. Denn beim Abstieg bieten sich atemberaubende Talblicke.

Herrliche Aussicht


4. Tag:

Es regnet in Strömen. Wir ruhen uns aus. Herrlich!

 
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