Ein Tag in Vancouver

In Vancouver wohnen rund 600.000 Menschen, die Stadt wirkt bei einem Rundgang jedoch viel weniger bevölkert. Obwohl es eine Stadt ist, so strahlen die Menschen doch eine große Entspanntheit und Ruhe aus.

Mit den Einwohnern Vancouvers ein Gespräch anzufangen ist sehr leicht. Auch die Busfahrer suchen sich immer schnell einen Gesprächspartner - so macht die Arbeit gleich doppelt Spaß. Es locken auch einige Natursehenswürdigkeiten wie beispielsweise die im Regenwald liegende Suspensionbridge.

Supension Bridge - der Weg über den Canyon

Die Suspensison Bridge lohnt nicht nur wegen der Brücke an sich, sondern auch wegen der damit verbundenen Baumwipfeltouren und der Natur. Aber auch Totems kann man hier bewundern. Der Besuch dieser Brücke hat Tradition, denn Ende des 19. Jahrhunderts, im Jahre 1889, kamen Touristen aus aller Welt hierher, um sich diese Brücke anzusehen. Über 137 Brückenmeter gelangt man in 80 Meter Höhe schließlich in den Naturpark. Um die Stabilität braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn die Brücke kann 90 Tonnen Gewicht tragen. Dies entspricht einer Kapazität von etwa 1300 Personen. Schlaue Menschen haben im Auftrag für den Park ausgerechnet, dass die Menschen dicht gedrängt dort stehen und jeder einzelne noch fünf Personen auf seinen Schultern stehen haben müsste...

In diesem Park erfährt man vieles zu den Pflanzen des gemäßigten Regenwaldes, was Schilder und Personal anschaulich für Laien und Kinder erklären. So erfährt man von so genannten "nurse logs" - alten, umgefallenen Baumstämmen, welche den Nährboden für junge, neue Bäume bilden, von stinkigen Tannennadeln, welchen die Bäume ihre Namen verdanken, wie auch natürlich einen mal mystisch nebelverhangenen, oder auch atemberaubenden, klaren Blick in den Canyon und den Fluss Capilano.

Hoch oben in den Wipfeln

Auf dem "Treetops Adventure" kann man schließlich die Spitzen der Bäume aus der Nähe betrachten. Ganz nebenei wurden diese teils 30 Meter über dem Boden liegenden Holzpfade auch sehr umweltschonend gebaut, so dass sie die starken Bäume, welche die Konstruktion tragen, geschont werden. Diese baumfreundliche Konstruktion hat zudem auch eine echte Vorbildfunktion, denn sie ist die erste ihrer Art in Nordamerika.



Am Ausgang des Parkes erhält jeder Mutige, welche die Höhen bewältigt, ein Zertifikat mit der Aufschrift "I made it". Auch wenn die Ehre hierfür zweifelhaft ist, so ist dieses Zertifikat eine schöne Erinnerung an eine Tour durch den kanadischen Regenwald.

Stanley Park - Wasservögel und Waschbären

Der Stanley Park ist einer der größten städischen Parks in Nordamerika und der größte Kanadas. Zudem ist er auch noch eine wichtige Oase für Mensch und Tier. In dem See "Lost Lagoon" leben unter anderem Enten, Teichhühner, Schwäne und Waschbären. An diesem See wird auch der Einluss der Menschen deutlich, denn früher lebten hier verschiedene Schalentiere, welche von den Indianern, den Küstensalish genutzt wurden. Heute ist das Wasser süß und ein Lebensort der Vögel. Wer sich noch ein wenig Natur gönnen möchte, der sollte auf jeden Fall diesen Park auf der Halbinsel nahe der Innenstadt besuchen. Auch verschiedene kulturelle Schätze locken Einwohner und Besucher in ihren Park, so beispielsweise auch die Totempfähle.

 

 
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