Luang Prabang

Luang Prabang – Laos Perle
Verschnörkelte Häuser im Kolonialstil, einen Wasserfall, der direkt einem Prospekt entsprungen zu sein scheint, eine Vielzahl von Tempeln

und ein Nightmarket, bei dem viele zu Shoppingwütigen werden - Luang Prabang ist Laos Vorzeigestadt.

Kaffee in Luang Prabang
Nachdem wir eine zweitätige Bootsfahrt den Mekong hinab hinter uns hatten, war vereinbart, dass wir den ersten Tag in Luang Prabang gar nichts unternehmen – und daran haben wir uns auch gehalten. Das einzige was man „als etwas tun“ bezeichnen könnte, war bei der Joma Bakery einen Kaffee zu trinken. Auch wenn man auf seinen To-Go-Kaffee aufgrund gewohnter laotischer Langsamkeit eine Viertelstunde warten musste, so lohnt es sich: Denn der Latte M. wird nach europäischen Maßstäben zubereitet und schmeckt dort einfach himmlisch. Er ist nach wochenlanger Kaffeeabstinenz bei unserer Thailandreise eine wahre Wohltat.


Aufstieg auf Phousi Stupa

In der Stadt direkt lohnen einige Tempel und zur kühleren Tageszeit auch ein Anstieg auf den Phousi Stupa. Der hier oben stehende Tempel Wat That Chomsi ist die Anstrengung nicht unbedingt wert, dafür ist es aber die Aussicht. Denn oben angekommen hat man einen guten Blick auf die Stadt, die Umgebung und auch auf den winzigen Flughafen der Stadt. Ich habe nur ganz hinten, halb versteckt, ein Flugzeug erahnen können. Im wesentlichen besteht der „Flughafen“ Luang Prabangs aus einer Landebahn und darin, dass er „Flughafen“ genannt wird.


Eulen zu Verkaufen

Auf dem Gipfel werden Spatzen in Miniaturkäfigen verkauft. Für 15.000 Kip (rund einen Euro) ist ein Spatz schon zu haben. Es soll der Seele gut tun, diesen Spatz freizulassen. Ich halte die ganze Sache, den Buddhismus in Hochachtung, für absolute Tierquälerei. Am schlimmsten fand ich jedoch, wie Babyeulen für fünf (!) Dollar verkauft wurden. Lässt man diese frei, so werden sie elendig zu Grunde gehen, denn sie sind zu jung, um in der Natur zu überleben.

Der Wasserfall aus dem Reisekatalog

Ein wirklich spannendes Ausflugsziel ist der Wasserfall Kuang Si. Uns wurde gesagt, dass die Badebecken türkis sind – wir waren skeptisch und wurden bei Ankunft freudig überrascht: Die Wasserbecken sind wirklich türkis und scheinen direkt einem Reisekatalog entsprungen. Hier tummeln sich Reisende, ein paar Laoten und auch Mönche springen in das kühle Nass. Schwimmbereiche und die, in denen man es tunlichst unterlassen sollte ins Wasser zu gehen, sind beschildert. Wir haben auch noch den Anstieg zum eigentlichen Wasserfall gewagt. Er dauert rund eine halbe Stunde und ist mit Schweiß und auf dem letzten Stück auch mit einer guten Portion Adrenalin verbunden. Denn der letzte Abstieg ist steil und nur einigermaßen Erfahrenen Wanderern zu empfehlen. Hier habe ich auch das erste „Dangerschild“ in Laos gesehen. Meistens wird hier nämlich gar nichts als gefährlich erachtet...

Nightmarket – laotische Seidenschals

Der Nightmarket ist ein Eldorado für diejenigen, die noch Mitbringsel für Freunde und Familie suchen. Laotische Seidenschals, T-Shirts, Lampen und Postkarten bei diesem bunten Treiben wird jeder fündig. Für die Vitamine zwischendurch sorgen die Obststände und Fruchtshakes. Der Markt ist von fünf Uhr nachmittags bis zehn Uhr abends geöffnet.
Alles in allem kann ich jedem Laosreisenden diese Stadt wärmstens empfehlen – verbringt hier lieber ein paar Tage mehr lasst den einzigartigen Charme auf Euch wirken!
 
Copyright © 2012 by CarDelMar Ferienautovermietung GmbH - All rights reserved.