Chiapas

Ruinen, Märkte und Sonnenschein - Chiapas ist eine der interessantesten Regionen Mexikos. Zum einen lebt hier ein großer Teil der Urbevölkerung, zum anderen kann man sich hier Ruinen der Mayas ansehen, Wasserfälle und Canyons bestaunen.

Ursprüngliche Märkte, Mayamuseen und gutes, mexikanisches Essen runden das Angebot ab. Denn wer weiß schon, welche Wunder die Mayamedizin durch einen simplen Pulsschag vollbringen kann?

Ruinen so schön...

Palenque liegt im Süden des Landes und überzeugt durch gut erhaltene Mayaruinen. Im Wald eingebettet kann man hier Ruinen bestaunen. Die dominierenden Farben sind das graue Gestein der Ruinen und das satte Grün des Waldes. In Mexiko wird keine Chance vertan Souvenirs zu verkaufen. Und so leuchten auch hier in dem grün, grauen Szenario bunte Stände mit verschiedenen Motiven der Mayas. Masken, Decken, Schmuck und Malereinen kann man bei dieser Sehenswürdigkeit erstehen.

Die Besucher erscheinen im Gegensatz zu den Ruinen so klein und wie Nagetiere, die gerade dem Unterholz aus dem Wald entflohen sind. Bei diesem Anblick wird bewusst, welche großartigen Bauwerke die Mayas während ihrer Blütezeit errichtet haben. Wer seine Muskeln trainieren möchte, der kann die meisten Ruinen auch hochklettern. Oben schwitzend angekommen, wird man jedoch für seine Mühen mit einem beeindruckenden Blick auf die Baumwipfel und die benachbarten Ruinen belohnt.

San Cristobal – Märkte, Museen und Musiker

So beeindruckend die Ruinen in Palenque auch sind, der Ort an sich hat nicht soviel zu bieten. Aber es lohnt auch ein Besuch der Stadt San Cristobal. Das quadratisch aufgebaute Straßensystem und die irgendwie immer gleich aussehenden Häuser sind jedoch für viele ratlose Gesichter unter den Reisenden verantwortlich. Denn so hübsch die Gebäude auch sind, sie sehen alle gleich aus und helfen so nicht wirklich für eine Orientierung. Da trifft es sich gut, dass in dieser Stadt jeder Bewohner ein Lächeln auf den Lippen zu haben scheint und bei Fragen gern weiterhilft.

In San Cristobal lohnen neben altehrwürdigen Gebäuden der lokale Kunsthandwerkermarkt, bei dem man Souvenirs zu günstigen Preisen erstehen kann. Zudem nimmt dieser Markt auch noch durch sein Flair gefangen, denn hier gehen nicht nur Urlauber, sondern auch Einheimische einkaufen. Besonders begehrt sind auf Leder gemalte Mayamotive, bunte Decken, Ketten u.a. aus Lavagestein oder auch verschiedene traditionelle Kleidungsstücke und Musikinstrumente. Um San Cristobal herum können auch in einigen kleinen Dörfern Märkte besucht werden.

Heilen durch Handauflegen

Klein, nicht schick oder aufwendig, dafür aber umso informativer ist das medizinische Mayamuseum. Hier können hartgesottene Naturen einen Film über die Hebammen der Urbevölkerung sehen oder auch viel über die von den Mayas genutzten Kräuter gegen bestimmte Krankheiten erfahren. Interessant ist zudem die Vermischung der Religionen - der ursprünglichen Mayagötter und des Christentums. Heilen nach Mayaart erfolgt auf vielerlei Wegen: Durch den Pulsschlag kann ein Mayaarzt beispielsweise feststellen, unter welcher Krankheit der Patient leidet. Um einen anderen Blickwinkel als den der westlichen Medizin zu erhalten, lohnt dieses Musem allemal.

 
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