Nordinsel Neuseeland

Nordinsel NeusselandDie Nordinsel von Neuseeland ist gespickt mit Sehenswürdigkeiten, die es sonst wohl nirgendwo in dieser Form zu finden gibt.

Mehr noch: Die unterschiedlichsten Launen der Natur haben diesen Landstrich in einer Weise geformt, so dass ein kontrastreicher und teilweise spektakulärer Naturschauplatz entstehen konnte, ein Abenteuerspielplatz auf engstem Raum.

Für den Erlebnis- und Naturorientierten Besucher finden sich eine Unmenge von Aktivitäten in dichter Umgebung, die leicht mit dem Auto zu erreichen sind. Das Land ist mit ungefähr 4 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 270.000 Quadtratkilometern alles andere als überbevölkert. Als Vergleich: Die Fläche Deutschlands ist zwar um ein Drittel größer, besitzt aber mit ungefähr 80 Millionen Einwohnern 20 mal soviele Menschen.

Das Angebot an Attraktionen reicht von gesunden Thermalbädern in der vulkanischen Landschaft, über erholsame Wanderungen im Gebirge der Neuseeländischen Alpen, bis hin zu Wassersport in klaren Seen und an bezaubernden Stränden. Die Liebe der Neuseeländer zu Adrenalin ausschüttenen Sportarten, wie Bundgee Jumping oder Jetboatfahrten, geben den sprichwörtlichen Extra-Kick.

Für einen entspannenden Beginn ihres Urlaubs empfiehlt sich ein Besuch in Rotorua, einem für seine warmen Thermalbäder und erholsamen Schlammgruben bekannten Ort. Die regelmäßig in die Luft schießenden Geysire sind ein weiteres attraktives Erlebnis der Gegend, genauso wie die vielen Einblicke in die faszinierende Maorikultur. Rotorua liegt zirka 3 Autostunden von der größten Stadt Neuseelands, Auckland, entfernt.


Lake Taupo Neuseeland NordinselNicht weit von Rotorua entfernt befindet sich ein weiteres Highlight des Landes: Der der größte Binnensee des Landes und ein Anziehungspunkt für alle Wassersportfans. Ob Wasserski, Jetboat, Schwimmen, dem Badespass sind kaum Grenzen gesetzt. Auch hier finden sich Geysire und gesunde schwefelhaltige Heißwasserquellen, in denen gebadet werden kann. Lake Taupo liegt etwa 70 Kilometer südlich von Rotorua und lässt sich bequem mit einem Mietwagen erreichen.

Weitere Juwelen Neuseelands befinden sich am obersten Zipfel der Nordinsel, dem so genannten Northland. In dem Ort Kerikeri befindet sich zum Beispiel das älteste Gebäude des Landes, das Kemp House. Nicht nur für die Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, sondern auch für die später nach Neuseeland siedelnen Europär war der Norden der erste Anlaufpunkt für die ankommenden Boote. Außerdem wurde bei Waitingi 1840 der „Vertrag von Waitangi“ zwischen Briten und Maori geschlossen, der als Anfang des heutigen Staates Neuseelandes gilt. Neben diesen historisch wertvollen Plätzen gibt es aber auch noch landschaftlich attraktive Gegenden. An der Westküste reihen sich friedliche Strände aneinander, davon ist der bekannste der Ninety Mile Beach, ein scheinbar endlos verlaufender, wie an einer Schnur gezogener Strand. Aber auch die Ostküste hat paradiesisches zu bieten, so die Bay of Islands: Eine Inselansammlung, bestehend aus 144 Punkten verstreut im Ozean. Weite Teile der Ostküste sind gekennzeichnet durch schroffe Klippen und felsige Küsten, an denen sich das Wasser des pazifischen Ozeans reibt. Ein spannender Kontrast mit vielen sehenswerten Aussichtspunkten. Den spektakulärsten Blick hat man aber wohl von dem nördlichsten Punkt Neuseelands, Cape Reinga. Umgeben von dem weiten Blau der beiden Ozeane, die hier aufeinandertreffen, befindet sich der Besucher am Ende seiner Reise und am Anfang aller Möglichkeiten.

 
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