Mein letzter Wienurlaub

altLetzte Jahr im Frühling war ich mit einer Freundin für einen Wochenendtrip in Wien/Österreich. Das sollte jeder, dem Städtereisen gefallen, mal machen. In dem kurzen Zeitraum von 3 Tagen kann man hier auch alles, von dem gesagt wird, man muss es mal gesehen haben, anschauen. Samstag morgens nach der Landung am Wiener Flughafen und einem kurzem Zwischenstopp im Hotel, wo wir unsere Koffer abgaben, ging es ab zum Schloss Schönbrunn. Dort wollten wir eine Schlossführung mit Kopfhörern machen, da ich aber gehört hatte, dass am Wochenende immer viel zu viel los wäre, hatten wir ein wenig Panik, mit Menschenmassen nur durchs Schlo? gedrängt zu werden. Die Panik war aber unbegründet und der Einlass wurde trotz großem Andrang zügig abgewickelt. Die Kopfhörer bekam man am Eingang. Sie waren im Eintrittspreis enthalten. Die akkustische Führung war soweit auch ganz interessant nur nach 2 Stunden - das Schloss ist riesig und hat sehr viele kleine Zimmerchen und Durchgänge - wurde es ein wenig langweilig. Danach waren wir draußen im Schlosspark, der umsonst besucht werden kann und haben das schöne Wetter genossen. Der imposante Neptunbrunnen ist direkt gegenüber vom Schloss und auch eine riesige Parkanlage und einen schönen Irr- und Klanggarten, der auch für Erwachsene interessant ist, sind hier zu besichtigen.

Schloss Schönbrunn
Der zweiten Tag wurde mit Sightseeing verbracht. Wir haben uns die Hofburg angeschaut. Hier findet man z.B. die spanische Hofreitschule. Auch nicht Pferde-begeisterten Personen kann das Spektakel mit den auf und ab marschierenden Tieren begeistern, mir ging es zumindest so. Es wirkt so pompös und unrealistisch, dass man sich in die Zeit von Sissi und Kaiser Franz zurückversetzt fühlt. Nachmittags haben wir noch einen Abstecher in den wunderschönen Stadtpark gemacht. Hier kann man wunderbar spazieren gehen und an den vielen Ausgängen befinden sich hübsche, kleine, typische Wiener Cafes. Abends waren wir auf dem Prater und sind mit dem Riesenrad gefahren. Die Gondeln in denen man fährt, sind kleinen Zugabteilen ähnlich und es passen sicherlich um die 15 Leute in eine Gondel. Rechts und links befinden sich Holzbänke und in der Mitte ist ein Holztisch angebracht. Andere der Gondeln waren festlich dekoriert und wurden für Candlelight-Dinner-Fahrten angeboten.
Am Montag, unserem letzten Tag in Wien, stand die Ringstrasse auf unserem Programm. An dem Ring sind viele historische Gebäude zu bestaunen, die alle noch gut erhalten sind. Besonders schön fanden wir die Staatsoper, das Kunsthistorische Museum, welches von einer Parkanlage eingefasst ist, das Rathaus, die Universität und die Votivkirche. Später hatte wir noch 2 Stunden Zeit um in der nahe gelegenen Innenstadt shoppen zu gehen.

Kunsthistorisches Museum
Für unseren Aufenthalt hatte wir uns jeweils eine 3 Tages Karte für Wien geholt, mit der wir alle Bahnen und Busse benutzen konnten. Diese war recht preiswert. Man muss nur aufpassen, wenn zum Flughafen fährt. Dieser befindet sich außerhalb der gültigen Zonen für diese Karte und man muss ein Zusatzticket für 3 oder 4 Stationen lösen. Ansonsten wird eine Strafe in Höhe von ungefähr 35 € fällig.
Meine nächste Städtereise geht sehr wahrscheinlich nach Marrakesch/Marokko. Weitere Reiseberichte findet Ihr unter www.purlaub.de.

 
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