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Oh wie schön ist Panama City. Die meisten kennen die Geschichte von dem kleinen Bären und dem kleinen Tiger, die nach einer langen Reise erkennen, wie schön die eigene Heimat - Panama - ist.
Auch wenn es entgegen Janosch`s Traumstunde hier nicht von vorn bis hinten nach Bananen riecht, so gefällt Panama City den meisten besser als die meisten anderen Städte Zentralamerikas. Die Menschen sind extrem freundlich, die Stadt modern und der Panamakanal eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten im mittleren Amerika.
Panama City Die Stadt ist international und Standort vieler großer Firmen. Große Shoppingcentren und Supermärkte gehören zu dem Erscheinungsbild ebenso dazu wie eine beeindruckende Skyline. Ausgehviertel, der weltbekannte Panamakanal und die Altstadt - all das lockt immer wieder Touristen in diese Metropole. Die Verkehrsverbindungen der Stadt werden durch rote und blaue Teufel sicher gestellt - die "diabolos rojos" und "diabolos azules". Hierbei handelt es sich nicht um Boten der Unterwelt sondern um Busse, die in einem höllischen Tempo durch die Straßen Panamas rumpeln. Wegen des Fahrstils der Fahrer und der damit verbundenen Verkehrsunfälle haben die Busse diesen Beinamen erhalten. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung von Taxis, die ein wenig ruhiger von einem Ort zum nächsten gelangen.
Der Panamakanal - Miraflores Schleusen Vom vierten Stockwerk betrachte ich einen riesigen Öltanker bei seiner Durchfahrt durch den 80 Kilometer langen Panamakanal. Durch ein ausgeklügeltes Pumpensystem steigt und sinkt der Wasserstand in den Schleusen je nach Bedarf in kürzester Zeit. Bei diesem Verfahren werden pro Schiffsdurchfahrt knapp 200 Millionen Liter Süßwasser verbraucht. Durch Lokomotiven am Ufer wird der Koloss gesichtert und voran gezogen. Bezahlt wird die Passage per Gewicht - und billig ist die Durchfahrt nicht eben gerade. Der Tanker Infinity bezahlte stolze 200.000 US-Dollar. Deutlich günstiger war das Passieren für Richard Halliburton, der nur 36 Cent bezahlte, als er im Jahre 1928 den Kanal durchschwamm.
Das Museum erklärt in historischem Ambiente den Werdegang des Kanals. Arbeiter machten den Bau dieses Megaprojektes möglich, welches den Handelsverkehr zwischen den Kontinenten revolutionierte, indem er den Atlantik mit dem Ozean verband. Und dann, im Jahre 1914, wurde der Kanal zu Stolz aller eröffnet. Mehr als 80 Jahre war der Kanal Eigentum der Vereinigten Staaten, bis er schließlich 31.12.1999 offiziell an den Staat von Panama übergeben wurde.
Panama Viejo - die Altstadt und die Inseln Hübsch auch die Altstadt von Panama - Panama Viejo und der Inselbereich "Calzada". An dieser Promenade flaniert und skatet Urlauber und Einheimischer. Den Spaziergang kann man in verschiedenen Restaurants mit landestypischen oder internationalen Gerichten ausklingen lassen. Von diesen Inseln bietet sich mir außerdem auch ein fantastischer Blick auf die Skyline Panama Citys.
Calle Uruguay Wie international diese Stadt ist, wird unter anderem in diesem Viertel deutlich. In den Karaokebars, Diskotheken und Kneipen trifft man kaum Menschen aus Panama - die meisten kommen aus anderen Ländern Zentralamerikas oder auch aus den USA. Letztere sind meist auf der Suche nach einem entspannteren Leben in einem anderen Land.
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