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Ein Besuch in die Vergangenheit der Inkas. Die berühmteste Sehenswürdigkeit Perus ist die Anfang des 20. Jahrhundert wiederentdeckte Inkastadt Machu Picchu.
Sie ist die Hauptsehenswürdigkeit des Landes und für viele auch der Höhepunkt für ihre Südamerikareise. Zu erreichen ist Machu Picchu sowohl mit Touren, als auch individuell mit der Eisenbahn und dem Bus. Als Ausgangspunkt für einen Besuch von Machu Picchu dient meist die Stadt Cuzco.
Cuzco - alte Inkahauptstadt Diese 3.300 Meter über dem Meeresspiegel liegende Stadt überzeugt nicht nur durch ihre Architektur, sondern auch durch ihre Geschichte; denn es ist eine alte Inkahauptstadt die vermutlich im Jahre 1100 gegründet wurde. Steinmauern aus der Inkazeit und andere von ihnen errichtete Bauten faszinieren Fachleute und Laien der heutigen Zeit gleichermaßen. Eine Kathedrale, verschiedene Kirchen, die Inkamauer und der zentrale Platz "Plaza de Armas" beschäftigen für ein paar Tage. Ein großer Markt bietet Fruchtshakes und verschiedenste Gerichte für das leibliche Wohl. Weiterhin wird dort von der Unterhose bis hin zur Technik alles verkauft.
Agua Calientes - heiße Quellen Der Ort Agua Calientes ist ein gemütlicher Ort zu Füßen des Machu Picchu. Meist übernachtet man hier und fährt früh morgens zum Machu Picchu. Die Wartezeit kann man sich mit vielerlei kleinen Dingen verkürzen. Ein großer Markt mit kreativen Dingen ist wahrlich einen Spaziergang wert. Dort gibt es Mensch-Ärger-Dich-Nicht in verschiedenen Versionen: Lamas, Meerschweinchen, Füchse, Schafe und anderes Getier jagen einander über das Spielbrett. Baden kann man zudem noch in den heißen Quellen, den Agua Calientes. Sie sind vom Ortszentrum in etwa 10 Minuten zu erreichen. Heiß sind sie, aber besonders sauber sieht das Wasser nicht aus. Dennoch sind die Quellen gut besucht.
Aufstieg auf den Berg Machu Picchu ist eine Inkastadt, die lange im Dschungel versteckt war und erst Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Wissenschaftler Hiram Bingham entdeckt wurde – ein Grund für die Faszination, die von diesem Ort ausgeht. Mit dem Bus fährt man auf den Berg bis zum Eingang des Machu Picchus hinauf. Die Höhenluft spürt hier oben nahezu jeder, nur besonders hart gesottene Naturen laufen den Weg (gut 1,5 Stunden) zu Fuß nach oben. Am Eingang kann man sich, allerdings nur auf Nachfrage, einen Stempel vom Machu Picchu in seinen Reisepass geben lassen - ein schönes Urlaubsandenken und ein Stempelmotiv, welches wohl durch keinen Landesstempel übertroffen werden kann. Nach dem anfänglichen Aufstieg sieht man es: Das typische Postkartenmotiv des Machu Picchus mit seinen steinernden Häusern. Man kann nicht anders, man muss stehenbleiben und sich diese Aussicht verinnerlichen. Eben noch schwatzende Touristen halten inne - die Stille wird höchstens durch ein "amazing" oder "wow" unterbrochen. Schließlich lösen sich die ersten und wandern hinab, um sich dieses architektonische Wunderwerk aus der Nähe anzusehen.
Huayna Picchu
Sportliche oder besonders ambitionierte können auch noch auf den Berg "Huayna Picchu" hinauf steigen. Allerdings muss man sich hierfür ein Ticket holen. Die Besucherzahl für den Aufstieg ist limitiert. Pro Tag dürfen nur 400 Touristen auf diesen Berg hinaufsteigen – frühes Erscheinen lohnt also. Die Aussicht von oben ist toll, der Aufstieg anstrengend und wirklich nur fitten und gesunden Personen zu empfehlen. |