 Inselhopping in Thailand – von heißen Großeltern, Mondscheinpartys und Riffhaien
Die meisten Urlauber fahren wegen der Inseln nach Thailand. Der Grund dafür sind die weißen Sandstrände, ein entspanntes Leben und eine Vielzahl an Aktivitäten. Die bekannteste der Inseln ist Koh Samui. Wir haben auch bei den Nachbarinseln Kho Phangan und Koh Tao einen Besuch abgestattet. Am meisten hat uns die für ihre Tauchreviere bekannte Insel Koh Tao begeistert.
Von Bangkok auf die bekannteste Insel Thailands Von Bangkok kann man mit dem Bus auf die bekannteste Insel Thailands – Koh Samui – fahren. Die Fahrt dauert die ganze Nacht, aber man wird am nächsten Morgen mit weißen Sandstränden belohnt. Viele sagten uns, dass man diese Insel auslassen könne, da sie zu touristisch sei. Schade, wenn man dies tut, war unsere einhellige Meinung. Die weißen Sandstrände, die Partyorte Lamai und Chaweng sind schon eine Fahrt mit dem Boot wert. In Koh Samui kann ich besonders einen ganz kleinen Strand empfehlen, der zwischen den Orten Lamai und Chaweng an dem Silverbeach Resort liegt. Hier kann man hervorragend faulenzen und sich den ganzen Tag um nichts anderes kümmern als darum, wo man Frühstücken, sein Handtuch ausbreiten und zu Abend essen kann – Urlaub pur. Abends lohnt eine Fahrt mit dem Taxi in das rund fünf Kilometer entfernt liegende Chaweng. An einem langen Sandstrand reihen sich Restaurants und Bars aneinander. Sowohl für das leibliche, als auch für das Partywohl wird hier bestens gesorgt. Der Cocktail wird in einer ausgehöhlten Ananas serviert, die Fische liegen im Eis fertig zur Zubereitung auf den Tischen bereit. Am nächsten Tag haben wir noch einen Ausflug zu „Grandmother“ und „Grandfather“ unternommen. Die Großeltern sind eine schöne Umschreibung für die eigentliche Sehenswürdigkeit. Es handelt sich bei Oma und Opa nämlich um Felsformationen am Strand, die wie Geschlechtsorgane aussehen. Der Steinpenis ist vom Strand aus sofort zu sehen, für das Großmütterchen muss man seine Fantasie schon ein wenig anstrengen. Anschließend haben wir uns in die kleine Bucht gesetzt und abwechselnd
den Thaikindern beim Spielen oder dem ungeschickten Werben der
westlichen Männer um thailändische Frauen zuzusehen.
Von Koh Samui nach Kho Phangan
Koh Phangan ist für seine Partys, vor allem die Moonlight-Partys bekannt. Wir waren gerade dann dort, wo keine Partys statt fanden (es gibt Full (Voll),- Half,- (Halbmond), und Blackmoonpartys (Vollmond). Die Party sollen klasse und legendär sein, aber für Menschen ohne Drogenvorlieben eher weniger interessant. Also haben wir es hier nur einen Tag ausgehalten. Naja, halb so schlimm – es gibt noch so viele spannende Inseln in Thailand zu entdecken.
Die Schönste der Drei – Koh Tao Koh Tao ist eine Art Tauchermekka in Thailand. Es reiht sich eine Tauschule an die nächste, die Auswahl ist enorm. Wer hier einen Tauchkurs bucht, der bekommt oft, das Zimmer im Hotel gratis oder deutlich billiger. Wir haben dort eine Tour gebucht, bei der man den ganzen Tag von einem Schnorchelspot zum anderen gefahren wird. Mit einer guten Portion Glück bekommt man auch Riffhaie und Schildkröten zu sehen. Aber auch wenn diese beeindruckenden Tiere einem nicht vergönnt sind, so kann man sich satt sehen an Korallen, die wie Gehirnwindungen aussehen (sie heißen auch Brain Corals), Doktorfischen, Putzerfischen, Seegurken, Seesternen und Anemonenfischen. Dieser Schnorchelausflug war einer der spannendsten Ausflüge, die wir in Thailand überhaupt unternommen haben. Noch mehr Spaß macht das Schnorcheln übrigens mit einer Einmalunterwasserkamera. Wir haben sie uns an die Schwimmweste gebunden und hatten sie dann immer griffbereit, wenn ein besonders bunter Fisch vorbeischwamm – nur war man leider manchmal doch zu langsam, um mehr als die Schwanzflosse abzulichten...

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