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Bangkok – die Metropole in Thailand Ende April – Jetzt regnet es schon...
Es ist dunkel und das Wasser fließt in Strömen vom Himmel. Die Thais holen in Windeseile ihre Schirme aus Taschen, Autos und Mofas hervor und gebenaus der Vogelperspektive ein lustiges Bild: Bunte, durcheinander rasende Schirme wohin das Auge blickt. Bei meinem Aufenthalt war der Schauer nach kurzer Zeit vorbei und alles ging wieder seinen gewohnten Gang. Khao San, The Grand Palace und ein pulsierendes Leben fällt vielen als erstes ein, wenn sie an Bangkok denken. Wenn ihnen überhaupt etwas einfällt – denn obwohl die Hauptstadt Thailand vor Lebendigkeit und Quirligkeit nur so strotzt, so ist sie doch in Europa gar nicht Mal so bekannt.
Pulsierend, lebendig und Tuk Tuks
Viele finden Bangkok laut, lärmend und anstrengend. An jeder Ecke versucht ein Thai geschäftstüchtig den Touristen Dinge zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Ob Kleidung passt oder nicht, ist höchstens zweitrangig. Wenn ich die Person am Stand fragte, ob ich das T-Shirt auch eine Nummer größer haben könne, so wird einem lediglich ein verständnisloses „Same, same“ entgegengebracht. „Same, same“ ist gut für alles und nichts: Kleidergrößen, Zimmer, Essen – kurzum alles was nicht erhältlich aber vom Kunden erwünscht wird, ist genau das gleiche, was der Verkäufer vorrätig hat. Dieser Spruch ist bei Reisenden so dermaßen zum Kult avanciert, dass es nun T-Shirts mit diesem Spruch zu kaufen gibt. „ Do you want Tuk, Tuk“ und „cheap, cheap“sind weitere Evergreens des Thail-Urlaubres-Wortschatzes.
Grand Palace – Gold soweit das Auge reicht Aber Bangkok bietet mehr als witzige Sprüche. Der „Grand Palace“ zum Beispiel ist eine der Sehenswürdigkeiten, die mich hier sehr beeindruckt haben. Man sollte allerdings darauf achten, dass man als Frau angemessene Kleidung trägt – die Schultern und Beine müssen bedeckt sein. Die Wächter sind unterschiedlich streng mit den Kleidungskriterien. Dieser Palast ist wahrlich beeindruckend: Wandmalereien, Buddhas und Gold und glitzernde Steine so weit das Auge blicken kann. Früh aufstehen lohnt sich hier: Ich war einer der ersten, die in den Palast hinein gelassen wurden und konnte sofort durchgehen. Als ich draußen war, mussten die Nächsten rund eine Stunde warten.
Günstig und spannend shoppen in Bangkok
Shop till you drop – dieses Motto kann man in Bangkok bis zur Perfektion bringen. Die Ware ist zwar von unterschiedlicher Qualität, aber gut erschwinglich und meist lustig und kreativ. Viele sind auch ganz begeistert, weil sie sich einen Anzug oder ein Kleid haben schneidern lassen. Zudem gibt es hier zahlreiche Lampen, Kerzenständer, Weinhalter, Schmuck oder auch Bilder in den Galerien um die Straßen der Khao San – der Haupteinkaufsstraße und Partymeile der Stadt. Die meisten erledigen in der Stadt Großeinkäufe, bevor sie wieder nach Hause fahren. Eines der beliebtesten Mitbringsel sind T-Shirts, Schmuck oder Dekorationsgegenständ. Auch eine Fahrt auf dem Fluss in Bangkok macht Spaß und hebt in kurzer Zeit die krassen sozialen Gegensätze dieser Metropole hervor. Notdürftig zusammengeflickte Holzhütten, schicke Hotels oder auch das königliche Krankenhaus am Fluss machen dies deutlich. Ich war nur ein paar Tage in Bangkok, werde aber bald wieder kommen – und das nicht nur zum Shoppen!
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